Strategie & Management

Unternehmenskultur

Wie eine wertschätzende ­Trennungskultur gelingt

Trotz zunehmendem Fachkräftemangel wird es weiterhin Restrukturierungen und Personalabbau geben. Dabei gehören Trennungen zu den schwierigsten Managementaufgaben. Wie Unternehmen Trennungsprozesse fair und wertschätzend abwickeln können, zeigt ­dieser Beitrag.
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Bereits in der Lancierung der Trennung sollten Unternehmen an die «Survivors» denken und sie nicht aus dem Hauptfokus der personellen Reorganisationsprozesse verlieren, auch wenn man sich «nur» von wenigen Personen trennen muss.  Einem Unternehmen und den Führungskräften muss man abnehmen und es wahrnehmen können, dass das «Schicksal» ­sowohl der Gekündigten als auch der ­Ver­bleibenden dem Unternehmen nicht gleichgültig ist. Je besser und ganzheitlicher durchdacht die Veränderungen vorbereitet und umgesetzt werden, desto schneller wird man sich als Unternehmen gemeinsam mit den Verbleibenden einer gemeinsamen Zukunftsorientierung und einem gemeinsamen Commitment nähern.

Fazit

Will man als Unternehmen mögliche Negativeffekte im Rahmen von Tren­nungen ver­meiden, die unter Umständen eine mühsam aufgebaute Arbeitgebermarke aufgrund unglücklicher Trennungsprozesse gefährden können, so empfiehlt es sich, dem Thema die entsprechend erforderliche Bedeutung beizumessen.

Eine gute, fortschrittliche Unternehmenskultur versteht «Trennung» als Bestandteil des Employee Lifecycles. Eine dazu passende Trennungskultur rückt den Menschen im Rahmen dieser emo­tionalen Ausnahmesituation in den Fokus und setzt auf offene und frühe Kommunikation, Transparenz, Ehrlichkeit, Fairness, Respekt, Wertschätzung sowie Sensibilität.

Porträt