Kooperationen ermöglichen, Know-how zu bündeln, Synergien zu nutzen, Umsätze zu steigern, neue Kunden und Marktanteile zu gewinnen, den Bekanntheitsgrad zu steigern, die Marke und das Image zu stärken, das Angebot zu erweitern, neue Absatzmärkte und Vertriebskanäle zu erschliessen sowie Kosten zu sparen.
Eine Triple-win-Situation
Die Kooperationspartner ergänzen sich gegenseitig, profitieren von den Kernkompetenzen des andern und können Produkte und Dienstleistungen mit einem optimalen Kundennutzen entwickeln und anbieten. Somit wird eine Triple-win-Situation erreicht, in der alle drei Parteien profitieren: der Kunde sowie die beiden Kooperationspartner.
Über die Kommunikationsmassnahmen beziehungsweise Werbung und den gemeinsamen Marktauftritt werden neue, potenzielle Kunden angesprochen und auf das Angebot aufmerksam gemacht. Durch die Sogkraft, welche die bei der jeweiligen Zielgruppe bekannte Marke ausübt, wird die weniger bekannte Marke wahrgenommen, mitgezogen und positioniert.
Prämissen für Zusammenarbeit
Den geeigneten Kooperationspartner finden
Wenn Unternehmen eine Kooperation eingehen, sollten vorgängig einige Fragen geklärt werden:
- Passen die beiden Unternehmen,
- Produkte zueinander?
- Ergänzt sich das Know-how der
- Unternehmen?
- Haben sie die gleiche Wertehaltung?
- Sind sie komplementär?
- Stehen sie in direkter Konkurrenz? (von einer Kooperation absehen)
Damit eine Kooperation erfolgreich aufgebaut werden kann, müssen die finanziellen Aspekte sowie die Zuständigkeiten schriftlich geregelt werden, um zu definieren, wer welche Kompetenzen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernimmt.
Vertrauen als Grundlage
Bei jeder Kooperation schwingt trotzdem immer eine Verlustangst mit. Denn durch «Nehmen und Geben» besteht das Risiko, eines der wertvollsten Güter einer Organisation zu verlieren; nämlich die Eigenständigkeit. Daher ist das gegenseitige Vertrauen die Grundlage einer funktionierenden Kooperation. Wird dieses Vertrauen missbraucht, bricht die Kooperation unweigerlich auseinander.
Damit eine Kooperation zielführend ist, muss kontinuierlich an dieser «Beziehung» gearbeitet werden. Schwierige Punkte müssen offen angesprochen und ausdiskutiert und Missverständnisse geklärt werden. So bleibt es spannend, die Partner bewegen sich vorwärts in neue Bereiche und profitieren voneinander. 1 + 1 ergibt dann eben plötzlich mehr. Auf diesen Mehrwert fokussierten Edupool.ch und Swissmem, als sie sich für die Entwicklung einer Weiterbildung für Mitarbeitende, die an der Schnittstelle zwischen Produktion und Administration tätig sind, zusammengeschlossen haben.
Beispiel aus dem Bildungswesen
Neben den künftigen Teilnehmenden profitieren auch die beiden Partner vom Mehrwert, der durch diese Kooperation entsteht. Denn damit eine Kooperation zielführend ist, muss jeder Partner etwas Eigenständiges einbringen. Im Beispiel der Weiterbildung Sachbearbeiter/-in Technik verfügt Edupool.ch über das Fachwissen aus dem kaufmännischen Umfeld und Swissmem über das Know-how aus dem technischen Bereich. So werden komplementäre Kompetenzen zusammengefügt.
Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine nicht paritätische Kooperation. Edupool.ch führt den Bildungsgang konzeptionell und hat somit den Lead. Für den Erfolg des Projekts ist es jedoch wesentlich, dass der Partner, also Swissmem, diese Konstellation unterstützt und das Produkt vollumfänglich mitträgt. Gegenseitiger Respekt, Sympathie und ein klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit sind unabdingbare Voraussetzungen, damit in Konfliktsituationen gemeinsame Wege und Lösungen gefunden werden können. Nach einer rund einjährigen Entwicklungsphase entstand ein gemeinsames Angebot