Ein wirkungsvolles Nachhaltigkeitsmanagement – wer möchte das nicht. Doch sollte es auch einfach sein, nicht zu viel Aufwand bedeuten, keine grossen Veränderungen auslösen und finanzielle Vorteile bringen. Ein hoher Anspruch, der aber mit richtiger Planung und dem Legen eines soliden Fundaments auch erreichbar ist.
Die Bausteine
Die ersten beiden Bausteine helfen der Unternehmensführung zu wissen, was sie eigentlich will, bevor sie beginnt, etwas zu machen.
1. Überzeugung
Die Geschäftsleitung des Unternehmens muss überzeugt davon sein, dass Nachhaltigkeit bzw. die Berücksichtigung von finanziellen, ökologischen und sozialen Zielen in der Unternehmensführung nicht nur für Markt und Kunden, sondern auch für das Unternehmen wichtig ist. Die Fokussierung auf Nachhaltigkeit, nur um ein Zertifikat zu erreichen oder einen Nachhaltigkeitsbericht zu publizieren, reicht nicht. Genauso wie Sie vom Nutzen eines Finanzmanagements, eines Personalmanagements oder eines Assetmanagements überzeugt sind, sollten Sie vom Nutzen des Themas Nachhaltigkeit überzeugt sein.
- Formulieren Sie diese Überzeugung glaubwürdig in Ihrer Vision, Ihrem Leitbild oder Ihrer Unternehmenspolitik.
- Zeigen Sie in Ihrem täglichen Tun, dass Nachhaltigkeit für Sie wichtig ist.
2. Ziele der Nachhaltigkeit
Zu Beginn braucht es Klarheit, was Sie mit einem Nachhaltigkeitsmanagement er-reichen wollen und wo Sie die Schwerpunkte sehen. Es gibt verschiedene Beweggründe:
- Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
- Kostenreduktion
- Risikomanagement
- Reduktion von Umweltbelastungen oder sozialen Problemen
- Imageförderung
- Förderung des ökologischen und sozialen Bewusstseins intern und extern
Jede dieser Zielsetzungen hat Konsequenzen auf Umfang, Schwerpunkt und Wirkung des Managementsystems.
- Schaffen Sie Klarheit über den Fokus Ihrer Aktivitäten.

