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So übernehmen Mitarbeitende wirklich Verantwortung

Wie entsteht Lernen in einer Organisation wirklich? Diese Frage beschäftigt viele Unternehmen. Die Erfahrung zeigt jedoch: Lernen lässt sich nicht verordnen. Es entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen.

Verantwortungsübernahme entsteht nicht durch klare Stellenbeschreibungen allein, sondern durch ein Umfeld, das Vertrauen ermöglicht. Mitarbeitende müssen spüren, dass sie etwas bewirken können, dass ihre Perspektiven zählen und dass sie den Handlungsspielraum haben, Entscheidungen zu treffen. Dieses Gefühl von Wirksamkeit bildet die Grundlage für Entwicklung. Doch wie entsteht ein solches Umfeld konkret im Arbeitsalltag?

Kultur als Nährboden für Lernen

Ein zentraler Faktor ist die Kultur. In Organisationen, in denen Recht haben wichtiger ist als Lernen, bleiben Potenziale ungenutzt. Erst wenn Fehler nicht sanktioniert, sondern als Lernchance verstanden werden, entsteht echte Weiterentwicklung. Psychologische Sicherheit wird damit zum entscheidenden Nährboden. Sie ermöglicht es Mitarbeitenden, Fragen zu stellen, Ideen einzubringen und auch Unsicherheiten zu zeigen.

Psychologische Sicherheit als Grundlage für Lernen nach Amy C. Edmondson, eigene Darstellung BWI 

 

Motivation als Treiber

Damit verbunden ist die Frage der Motivation. Das Modell von Daniel Pink zeigt, was Menschen antreibt: Autonomie, Mastery und Purpose. Mitarbeitende brauchen Handlungsspielraum, sie müssen ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können und den Purpose - das übergeordnete „Warum“ hinter dem Handeln des Unternehmens - verstehen. Wenn diese drei Elemente zusammenkommen, entsteht intrinsische Motivation. Und genau diese ist die Voraussetzung für nachhaltiges Lernen.

Die drei Hauptfaktoren intrinsischer Motivation nach Daniel Pink, eigene Darstellung BWI

 

Lernen durch Reflexion

Doch Motivation allein reicht nicht. Entscheidend ist auch, wie Lernen im Alltag stattfindet. Besonders wirksam wird dieser Ansatz im Sinne des Double Loop Learning. Dabei geht es nicht nur darum, Handlungen zu optimieren, sondern die dahinterliegenden Denkweisen zu hinterfragen. Führungspersonen interessieren sich bewusst für die Überlegungen der Mitarbeitenden und schaffen Raum für Austausch. Fragen wie 'Was hast du dir dabei gedacht?' oder 'Welche Alternativen hast du gesehen?' fördern genau diese Tiefe der Reflexion.

Single versus Double Loop Lernen nach Chris Argyris und Donald Schön, eigene Darstellung BWI

 

Rahmenbedingungen schaffen

Damit Lernen entstehen kann, braucht es klare und bewusst gestaltete Rahmenbedingungen. Mitarbeitende müssen nicht nur gefordert, sondern auch befähigt werden, Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehören ausreichende Ressourcen, Zeit für Entwicklung sowie die Möglichkeit, eigenständig an Themen zu arbeiten und Entscheidungen zu treffen.

Ebenso wichtig ist der Handlungsspielraum im Alltag. Mitarbeitende brauchen die Freiheit, Dinge auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen. Das kann bedeuten, Projekte zu übernehmen, Verantwortung für Kundinnen und Kunden zu tragen oder neue Lösungswege zu entwickeln.

Vom Verständnis zur Umsetzung

Aber wie lassen sich diese Erkenntnisse und Konzepte nun im eigenen Unternehmen umsetzen? Hier setzt das Beratungs- und Weiterbildungsinstitut BWI an. Es unterstützt Unternehmen dabei, Lernen wirksam zu machen, indem bestehende Stärken gezielt erkannt, genutzt und systematisch weiterentwickelt werden. Ausgangspunkt ist das, was bereits gut funktioniert und im Alltag Wirkung zeigt. Darauf wird bewusst aufgebaut und in neue Situationen übertragen.

Fokus auf vorhandene Stärken statt auf Lücken, eigene Darstellung BWI

 

Dieser Ansatz stärkt Motivation, fördert Verantwortungsübernahme und unterstützt Mitarbeitende dabei, ihr Potenzial gezielt einzubringen. Lernen wird so nicht als punktuelle Massnahme verstanden, sondern als fester Bestandteil des täglichen Handelns verankert. So entfaltet Entwicklung ihre Wirkung und macht Organisationen langfristig erfolgreich.

Andrea Rutishauser ist Partnerin und Geschäftsführerin beim Zürcher Beratungs- und Weiterbildungsinstitut BWI. Als Trainerin und Beraterin liegt ihr Schwerpunkt auf den Themen Führungsentwicklung, Strategie, Coaching und Konfliktmanagement. Kontakt: andrea.rutishauser@bwi.ch

Das Zürcher Beratungs- und Weiterbildungsinstitut BWI AG begleitet Menschen und Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Leistungsstärke und Resilienz. Es erbringt Training und Beratung in den Disziplinen Führung und Zusammenarbeit, Projekte und Erneuerung sowie Resilienz und Stresskompetenz und agiert dabei als ganzheitlicher Partner für die Weiterentwicklung von Führungspersonen, Teams und Organisationen.