Unter dem Begriff «Work-Life-Balance» wird die Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben verstanden. Im weiteren Sinne umfasst der Begriff das Bestreben zurück zur Balance, das heisst zur persönlichen Mitte zu finden. Ein Mensch, der ganz in seiner Mitte ruht, ist ruhig und entspannt. Er sieht die Dinge um sich herum gelassen an und kann das Geschehen und andere Menschen sein lassen.
Loslassen lernen
Ruhe findet, wer das Prinzip «Aussen so wie innen» lebt. Dies bedingt, dass die äusseren Umstände mit den inneren Wünschen übereinstimmen. Deshalb gilt es zu erkennen, was einer Person wichtig ist und wo sie mehr Zeit und Energie investieren möchte. Die grossen Steine im Leben jedes Menschen brauchen Platz. Sind die Hohlräume bereits mit vielen Kleinigkeiten gefüllt, ist es schwierig, neuen Raum zu schaffen.
Es gilt loszulassen, was unwichtig ist, und sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.
Ordnung schaffen
Leider erkennen viele Menschen erst im Alter, dass sie ihr ganzes Leben nach äusseren Umständen und Personen ausgerichtet haben und ihre eigene Persönlichkeit und Wünsche in den Hintergrund geschoben haben. Die anschliessenden Übungen wirken dieser Tendenz entgegen. Sie dienen zur persönlichen Standortbestimmung. Ausserdem unterstützt sie dabei, die persönliche Work-Life-Balance zu finden und wiederherzustellen. Werden die Übungen spontan durchgeführt, helfen sie, in die Tiefe zu gehen und unbewusste Themen zu erkennen. Werden die unbewussten Anteile erkannt, kann der Mensch leichter und glücklicher durch sein Leben gehen. Nur verdrängte Themen und Impulse treiben ihr Unwesen im Unterbewusstsein. Wer weiss, was ihn bedrückt, kann etwas ändern. Er hat sein Lebensruder in der Hand und kann handeln.
Anmerkung: Laut Gehirnforschung beträgt das Unterbewusstsein 90 Prozent. Alles, was der Mensch konkret im Alltag mit seinem Verstand und seinen fünf Sinnen wahrnimmt, sind Teile seines Bewusstseins, welches nur 10 Prozent ausmacht. Bereits Albert Einstein sagte, dass der Mensch sein Gehirn als Datenspeicher verwendet und dieses viel zu wenig nutzt. Wer aktiv sein Leben in die Hand nehmen möchte, muss zwingend umdenken und dem Unbewussten und nicht immer Greifbaren (Soft Facts) Beachtung schenken. Hier liegt das ungenutzte Potenzial. Sie sind ein wichtiger Teil der Realität. Übrigens erschafft der Mensch sich laut Quantenforschung sein Leben und seine Realität selber. Woran er glaubt, wird und ist seine Wirklichkeit. Deshalb ist es so wichtig, mit alten und überholten Gedanken und Glaubenssätzen aufzuräumen.

