In der aufgeheizten Diskussion um exzessive Bonipläne, Kompensations- und Motivationsprogramme geht oft der Kern des Ziels verloren: Was ist eigentlich das idealste, ehrlichste und nachhaltigste System, um wertvolle Mitarbeitende zu halten und sie für eine wertsteigernde Arbeitsausrichtung zu gewinnen? Ist der Mensch so eindimensional orientiert, dass er alleine für Geld arbeitet und immer schneller arbeitet? Die Antwort kann nur lauten: nein. Denn «Leben» heisst doch eigentlich «Erleben». Nichts motiviert mehr als ehrliche Anerkennung, einzigartige Erlebnisse, zu den Siegern zu gehören und Erfolge zu feiern.
Sinngebende Aufgabe als Basis
Deshalb sollte ein Konzept gewählt werden, das die wirklich basalen Motive der Mitarbeitenden ganzheitlich aufnimmt: Eine sinn-, leistungs-, vertrauens- sowie humorbasierte Arbeitsausrichtung. All dies sind Faktoren, die entscheidend für die Bindung an das Unternehmen sind. Wir wissen aus der Forschung (gemäss Nobelpreisgewinner und Zellbiologe Günter Blobel), dass der Mensch stimuliert werden muss und weiter wachsen will, also «per se» leistungsorientiert ist. Entscheidend für die Motivation ist jedoch eine sinngebende Aufgabe, womit die Sinnorientierung die tragende Basis darstellt. Dank der Studien von Prof. Margit Osterloh der Universität Zürich wissen wir überdies, dass reine Geldanreize schnell ihre Wirkung verlieren und in den Alltagsausgaben verschwinden.
Motivationsuniversum
Somit ist ein völlig neues Konzept für die Bindung und Motivierung von Managern und Mitarbeitenden überfällig. Wer will nicht anspruchsvoll, ganzheitlich und individualisiert Menschen zu höherem Engagement stimulieren? Deshalb lohnt sich ein Blick auf das goldene Motivationsuniversum. Dieses wird im Folgenden detailliert erläutert.
