Marketing & Vertrieb

Werbung

Neue Werbemöglichkeiten durch «Programmatic Advertising»

Programmatic Advertising eröffnet Möglichkeiten, um der Konkurrenz aus dem Internet entgegenzutreten. Neben Offline- und Printwerbung sind es Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz (KI), die alle Kanäle und alle programmatischen Kampagnen bündeln.
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KMU haben den grossen Marken eines ­voraus: Sie geniessen häufig eine derart ­regionale Bekanntheit, dass zufriedene Kunden sie gerne weiterempfehlen und sich ihre gute Arbeit rasch über Mund­propaganda verbreitet. Doch in Zeiten der immer schneller werdenden Digi­ta­lisierung, die durch die Pandemie nochmals befeuert wurde, steigt die Konkurrenz im Internet rasant. KMU dürfen den «digitalen Anschluss» nicht verlieren. 

Das heisst: Auch sie müssen mit Werbeanzeigen auf sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Tiktok sowie mittels Google Ads, Display-Media und Digital-out-of-home vertreten sein. Und das ist nicht alles: Neben der Werbung im digitalen Raum sollten sie auch ganz gezielt die Aufmerksamkeit derjenigen gewinnen, die sich in der Nähe des Geschäfts bewegen. Auch das ist digital möglich und erreicht selbst vor Ort die internetaffine Kundschaft, denn diese Gruppe wächst unaufhaltsam. Programmatic Advertising gestattet es, problemlos mithalten zu können.

Digitale Werbung unerlässlich 

Werbeanzeigen – auch bei kleinem ­Kampagnenbudget – auf namhaften und überregionalen Plattformen und Web­seiten zu platzieren, hat eine grosse ­Wirkung, selbst für KMU. So kann ein Mittelständler auch auf einer überre­gionalen oder sogar international bekannten Website präsent sein. Dabei ist es möglich, die Werbung genau so auszuspielen, dass sie nur für Kunden aus der Region sichtbar ist. So kann man auch lokale Werbung ohne Streuverluste auf bekannten und stark besuchten Websites platzieren.

Und genau diese digitale Präsenz mit regionalem Bezug wird immer wichtiger. Da KMU aber sowohl mit finanziellen als auch mit personellen Ressourcen sehr sorgsam haushalten müssen, ist es entscheidend, dass Werbung einfach zu realisieren und zu managen ist. KMU ­können mit den richtigen Tools heute schon ­binnen weniger Minuten eigene ­digitale Kampagnen erstellen und optimieren und brauchen dazu keine grossen Budgets oder teure Set-up-Kosten mehr zu fürchten. 

Vorbei sind die Zeiten, als diese Welt nur den grossen Brands offenstand. Der Mittelstand zieht endlich auch hier­zulande in die digitale Welt ein. So können KMU regionale Konsumenten und Kunden heute direkt im Umkreis ihres ­lo­kalen Geschäfts, auf deren Smartphones, Laptops und Computern erreichen. Sogar Monitore in den umliegenden Fitness-Studios oder Apotheken sind als Werbefläche buchbar und erzielen eine enorme Aufmerksamkeit. Man muss nur wissen, wie es geht und was man dafür braucht.

Die passende Software finden

KMU brauchen eine Software, mit der man nahezu alle Aufgaben der digitalen Werbeplatzierungen lösen kann, welche aber auch noch für kleine oder sehr kleine Werbebudgets sinnvoll nutzbar ist. Tools mit Set-up-Gebühren, Lizenz-Kosten oder Mindestbuchungsvolumina sind für KMU nicht zielführend. Viele regional arbeitende Unternehmen haben pro Monat nur ein geringes Werbebudget. Hier ist eine einfache Handhabung sowie eine klare Kostenstruktur erforderlich, um weder unnötig Zeit noch Nerven, noch Geld zu verlieren. 

Mit dem passenden Tool können KMU ihre Kampagnen ganz bequem an- und ausschalten, ihren Werbedruck schnell erhöhen oder herabsetzen. Sie müssen nicht lange Budget- oder Kampagnen­planungen vorhalten, sondern können flexibel und schnell ihr lokales Geschäft mit digitaler Werbung unterstützen oder aber auch automatisiert und wiederkehrend für eine gleichbleibend starke Präsenz im Internet sorgen. Dank solcher Tools sind die Kosten mittlerweile kein Grund mehr, auf digitale Werbung – eben auch auf grossen Plattformen und bekannten Internetseiten – zu verzichten. Denn es gibt bereits flexible Lösungen für jedes Budget. 

Lösung für alle Kanäle

Bei solchen Tools, die sich speziell an KMU wenden, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Benutzeroberfläche intuitiv zu verstehen ist sowie einen vernünftigen Kompromiss zwischen einfacher Bedienbarkeit und Funktionalität bietet. Selbst einige unumgängliche und kompliziert anmutende Fragen sollten leicht zu lösen sein. Dazu gehören unter anderem Fragen nach Anzeigenformaten und
-inhalten, nach Zeiträumen und Zielgruppe(n). 

Hier sollten Tool-Assistenten, sogenannte Wizards, verständlich durch das Kam­pagnenmanagement führen und alle relevanten Kanäle integrieren können. Denn die Vielzahl von Kanälen machte es in der Vergangenheit erforderlich, dass KMU bei jedem Dienstleister und auf jeder Plattform Business-Accounts haben und sich bei jedem Kanal immer wieder neu einloggen mussten, um ihre Kam­pagnen einzeln zu managen. 

Die neue Generation von digitalen ­Werbetools sorgt für Abhilfe, indem sie ­sämtliche relevanten Werbekanäle (Face­book, Instagram, Tiktok et cetera) bündelt. Dadurch entfällt das einzelne Ein- und Ausloggen. Hinzu kommt, dass es nur noch einen Prozess – anstelle vieler unterschiedlicher – gibt, um Werbeanzeigen beziehungsweise Banner einzustellen. Diese lassen sich über einen integrierten Generator im Handumdrehen für jeden Kanal passgenau erstellen oder, wenn ­bereits vorhanden, bequem hochladen. 

Erfolg sichtbar machen

Im Unterschied zu analoger Werbung lässt sich auch die Effektivität digitaler Werbung leichter bestimmen und auswerten. Mittels im Tool integrierter Analysemöglichkeiten und Reportings können KMU jederzeit überprüfen, wie erfolgreich ihre automatisierte Kampagne ist und wo Optimierungspotenziale liegen. Das heisst, sie können für einen ­definierten Zeitraum (Woche, Monat et ­cetera) sowie kanalübergreifend oder für einzelne Kanäle einsehen, wie oft eine Anzeige abgerufen und geklickt wurde, wie viele Nutzer das Online-Angebot besucht oder welche Aktionen sie durchgeführt haben. Funktioniert beispielsweise ein Kanal oder Werbeformat besser, lässt sich das Budget mit wenigen Klicks sofort optimieren und zielgerichteter einsetzen. 

Ein solch KI-gestütztes Tool garantiert nicht nur treffsichere Werbemassnahmen, sondern auch die nötige Sicherheit: Es erfüllt die nötigen Standards in Sachen Brand Safety und Datensicherheit. Inte­grierte Filter und Whitelists sorgen dafür, dass die Sicherheit der Marke auch in der digitalen Welt gewahrt bleibt. 

Fazit

Nur wenn sich KMU digitalisieren und dort präsent sind, wo sich ihre Zielgruppe aufhält, können sie in Zukunft weiterhin sowohl grossen Unternehmen als auch Online-Pure-Playern die Stirn bieten. Und dafür ist es nicht einmal nötig, eine kostenintensive Kampagne aufzufahren. Denn auch mit wenig Aufwand und kleinem Budget kann man werben wie die grossen Marken. Alles, was es dazu braucht, ist ein KI-gestütztes Tool – und vielleicht ein ­wenig externe Unterstützung. 

Möchte ein KMU sich nämlich lieber auf sein Kerngeschäft konzentrieren und weniger auf Werbung, ist es ratsam, einen Partner ins Boot zu holen, der das Kampagnenmanagement übernimmt. Hier empfiehlt es sich, mit einer regional arbeitenden Werbeagentur zu sprechen, die den Standort gut kennt und vielleicht ­sowieso schon Website und Werbemit­telkreation betreut. Dank der einfachen Bedienbarkeit der Programmatic-Ad­vertising-Tools können diese Agenturen auch ohne Er­fahrung sehr schnell helfen.

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