China und Indien werden die USA bis ins Jahr 2050 als grösste Wirtschaftsmacht ablösen, wobei China die Spitzenposition als weltweit führende Wirtschaftsmacht übernimmt. Diese und weitere Erkenntnisse gehen aus der PwC-Studie «The World in 2050» hervor, welche die Entwicklungen der G20-Wirtschaftsnationen plus Nigeria und Vietnam untersucht.
Steigende Kaufkraft
Die aufstrebenden E7-Länder China, Indien, Brasilien, Russland, Mexiko, Indonesien und Türkei werden das Bruttoinlandprodukt (BIP) der G7 gemessen an Marktwechselkursen (MER) bis ins Jahr 2032 überholen. Gemessen in Kaufkraftparitäten (KKP) übertreffen sie das BIP der G7 sogar noch vor dem Jahr 2020. Die KKP berücksichtigt das tiefere Preisniveau in aufstrebenden Volkswirtschaften und bereinigt Preisniveauunterschiede. Heute erreichen die E7-Staaten rund 36 Prozent des BIP «MER» bzw. 72 Prozent des BIP «KKP» der G7.
Investitionen sind ein Muss
Einerseits erhöht sich durch die veränderte Weltordnung und den Markteintritt von multinationalen Unternehmen aus den E7-Ländern der Wettbewerb, auch in Bereichen wie dem Bankgeschäft. Anderseits erschliesst der schnell wachsende Mittelstand in den Schwellenländern auch neue Absatzmärkte für westliche Unternehmen. Wir werten diese Entwicklung somit als Win-win-Situation. Investitionen in Schwellenländer sind aber ein Muss. Nur so können Unternehmen, die derzeit in der EU und den USA tätig sind, in diesem Wettbewerb bestehen.
China grösste Wirtschaftsmacht
China dürfte die USA bis ins Jahr 2018 (BIP «KPP») bzw. 2032 (BIP «MER») als grösste Wirtschaftsmacht überholen. Innovationen gehören bei der grössten Wirtschaftsmacht zur Tagesordnung. Nur so kann China weiter wachsen und das sich verlangsamende Wirtschaftswachstum aufgrund seiner Ein-Kind-Politik abfedern.
