34 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz haben eine Bankbeziehung zu einer Kantonalbank. 30 Prozent unterhalten eine Geschäftsbeziehung zu einer der beiden Grossbanken. Jeweils 14 Prozent gaben an, mit Raiffeisen- und Regionalbanken eine Beziehung zu unterhalten. Erwartungsgemäss haben die kleineren Bankinstitute für Schweizer KMU eine ausgesprochen grosse Bedeutung – rund zwei Drittel der Antworten entfielen auf diese regional stark verankerten Banken.
Regionaler Banken beutend
In diesem Zusammenhang muss allerdings berücksichtigt werden, dass die deutliche Mehrheit (75 Prozent) der befragten KMU mehr als eine Bankbeziehung unterhält. Etwas mehr als zwei Drittel der Unternehmen verfügen über mehr als zwei Bankbeziehungen. Auch unter Berücksichtigung dieser Mehrfachnennungen ist die Hauptbank der KMU überwiegend in der Gruppe der Kantonal- bzw. Regional- und Raiffeisenbanken zu finden. Die stärkere Zusammenarbeit mit regionalen Banken ist, unabhängig von der Branche, in welcher das KMU tätig ist, festzustellen. Hingegen zeigt sich ein Unterschied, wenn die einzelnen KMU hinsichtlich Unternehmensgrösse unterteilt werden. Besonders Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeitende, VE) arbeiten in erster Linie mit regionalen Banken zusammen. Je grösser das Unternehmen ist, desto häufiger wird eine Grossbank als Hauptbank bevorzugt (siehe Abbildung).
