Digitalisierung & Transformation

Streaming

Video-Live-Streaming – Kommunikation in Echtzeit

Die digitale Transformation hat ein komplexes Feld hervorgerufen, dessen Innovations­tempo für Firmen zunehmend zur Herausforderung wird. Diese Entwicklung und die daraus entstehenden Bedürfnisse stellen auch neue Anforderungen an Marketing und Kommunikation. Video-Live-Streaming kann dabei eine wichtige Rolle spielen.
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Neue Trends und Themen wie Umweltschutz (weniger Geschäftsreisen), Homeoffice oder pandemiebezogene Veränderungen (beschränkte Anzahl Teilnehmer an Anlässen oder Reisebeschränkungen) werden die Zukunft der Geschäftswelt prägen. 

Deshalb stehen virtuelle und hybride Event-Formen hoch im Kurs. Unternehmen weltweit nehmen bereits professionelle Streaming-Services zum Zweck der Lead-Generierung, als Sales- und Marketing-Instrument, für den Ausbau der Markenbekanntheit und für firmeninterne Kommunikation in Anspruch. 

Einsatzmöglichkeiten 

Umfragen bei Unternehmen zeigen, dass Live-Streaming kein kurzlebiger Trend ist, sondern auch nach der Pandemie ­seinen festen Platz in der Geschäftswelt haben wird. Alles deutet darauf hin, dass virtuelle Anlässe den physischen Kontakt nicht vollständig ersetzen, aber dass die Möglichkeiten beider Formen in Zukunft effizient und kostenbewusst genutzt ­werden, wobei Live-Streaming eine weit grös­sere Rolle spielen wird als bis ­anhin. Diese Technologie wird unter anderem für Übertragungen von

  • Produkt-Präsentationen, Lancierungen und Livestream-Shopping
  • Händler-Tagungen und -Trainings
  • firmeninternen Sitzungen, Mitarbei­terinfos und HR-Schulungen
  • Podiumsgesprächen oder Generalversammlungen

verwendet. Teilnehmer können die Veranstaltung von jedem Ort aus in Echtzeit verfolgen und die Aufnahmen können zusätzlich als Content respektive als «Video on Demand» auf den eigenen Social-Media-Kanälen und der Website eingesetzt werden.

Die Kosten

Dass Live-Streaming äusserst aufwendig und teuer ist und somit nur für Gross­unternehmen geeignet, ist nicht korrekt. Heute können ab rund CHF 2500 mit einem externen Spezialisten professionelle Übertragungen gemacht werden; vor Ort in der Firma oder im Studio. Durch die vielfältige Verwendung des Videomaterials amortisieren sich die Produktionskosten rasch. Bei Streaming-Events entfallen zudem die Location-Miete sowie Reise- und Unterkunftskosten. Ausserdem reduzieren sich der organisatorische Aufwand und die Bindung von Arbeitszeit. Die Investition in einen firmen­eigenen Streaming-Room mit eigenem Equipment und internem Team macht nur dann Sinn, wenn das Unternehmen häufig streamt und die nötigen Ressourcen hat, um das Studio vollumfänglich zu betreiben.

Die Vorteile

Streaming zeichnet sich durch eine höhere Planungssicherheit und einfachere Durchführbarkeit als eine physische Veranstaltung aus. Moderne Firmen nutzen Live-Video-Streaming, um ihre Zielgruppen auf unterhaltsame und kompetente Weise anzusprechen; und es können ­Tausende von Zuschauer gleichzeitig erreicht werden, wo immer sie sich befinden und unabhängig davon, ob der Event intern oder öffentlich ist. 

Live-Video-Streaming bietet zudem die Möglichkeit, das Videomaterial weiterzu­verwenden, zum Beispiel als Aufzeichnung für Social-Media-Kanäle.

Für Vertrieb, Sales und Marketing ist Live-Video-Streaming ein starkes Tool, denn das Videomaterial kann leicht mit anderen Massnahmen kombiniert werden und die Wirkung multiplizieren.

  • Das Engagement der Zuschauer wird durch den Impact von Echtzeit-Videos erhöht.
  • Live-Video-Streaming eignet sich zur Steigerung der Bekanntheit und Wahrnehmung der Firma.
  • Es erreicht potenzielle und bestehende Kunden, Vertriebspartner, Mitarbeiter und Interessensgruppen wie Medien.
  • Es erzeugt Interesse und Sichtbarkeit für Marke und Unternehmen.
  • Die Gemeinschaft wächst dank Interaktionen und Kommentaren in den ­sozialen Medien.
  • Live-Video-Streaming bringt mehr ­Visibilität und Reichweite auf Social Media, da Streams von Algorithmen höher bewertet werden.

Streaming versus Plattformen

Live-Video-Streams sind professionell produziert und qualitativ hochstehend; vergleichbar mit einer TV-Show, die über das Internet ausgestrahlt wird. Durch verschiedene Kamerawinkel und Perspektiven oder auch mit vorproduzierten Teilen sowie Einblendern wird eine visuelle Abwechslung erzeugt. Möchte man potenziellen Kunden ein Produkt oder das Unternehmen vorstellen oder eine grosse Personenzahl (extern oder intern) erreichen, eignet sich Streaming am besten. Plattformen wie Zoom, Teams oder Skype werden vor allem für Videocalls und «einfache» Meetings eingesetzt. Es sind äus­serst praktische Tools, aber ohne professionellen Anspruch bezüglich Bild- und Tonqualität.

Worauf zu achten ist 

Liveübertragungen werden als glaub­würdiger empfunden als vorgefertigte Videos. Allerdings sind sie viel anspruchsvoller, weil die Teilnehmer eben live zuschauen. Deshalb sollte besonders auf folgende Punkte geachtet werden, um Überraschungen zu vermeiden:

Vorbereitung: Inhaltlich müssen der Moderator und die Gesprächspartner mit der Materie absolut vertraut sein sowie Fakten und Fragen bereit haben. Das ermöglicht, flüssig vorzutragen und das Gespräch kompetent zu führen. 

Dramaturgie: Ein Livestream ist zwar kein Film, aber unter anderem müssen Einstieg, Ende, Einblender, Einsatz von Powerpoint-Slides auf jeden Fall durchdacht sein und einen roten Faden haben.

Organisatorisch: Der Livestream sollte ein paar Wochen im Voraus angekündigt werden und die Teilnehmer eingeladen werden; über soziale Medien, Website, ­E-Newsletter oder persönliches E-Mail mit dem entsprechenden Link. Eine grösstmögliche Anzahl Zuschauer ist das Ziel jedes Streaming-Events, aber nicht zu vergessen sind die nachträglichen Video-on-Demand-Abrufe über die sozialen Medien, die schlussendlich die Reichweite bedeutend beeinflussen.

Medientraining: Auch geübte Redner zeigen immer wieder Unbehagen und Nervosität, wenn sie in eine Kamera schauen und sprechen müssen; auch das muss gekonnt sein. Da kann ein simples Medientraining Wunder wirken. Ein Live-Streaming soll keine Qual sein, sondern Freude machen und somit das Publikum auf entspannte Art und Weise informieren und unterhalten.

Technik: Alle inhaltliche Planung nützt nichts, wenn die Technik nicht funktioniert. Dazu zählt vor allem eine gute und stabile Netzverbindung und ausreich-end WLAN-Bandbreite. Genügend Strom­anschlüsse für Licht, Kameras und Hardware müssen ebenfalls vorhanden sein. Die Besichtigung des Standortes, Beur­teilung der Gegebenheiten und das Testen der Infrastruktur sind auf jeden Fall empfehlenswert.

Profil für externe Agenturen

Sollte man zum Schluss kommen, dass externe Experten die richtige Lösung sind, gilt als zentral, die Bedürfnisse der eigenen Firma und das anstehende Projekt so klar wie möglich abzustecken. Dies vereinfacht die Suche und ist die beste Voraussetzung für einen genauen Kostenvoranschlag. Unter anderen sind folgende Check-Points  eine wertvolle Hilfestellung für die Suche nach dem richtigen Dienstleistungspartner:

  • Full-Service-Agentur (Beratung, Konzeption, Planung und Umsetzung) 
  • Spezialist für Teilbereich
  • Erfahrung und Kundenportfolio 
  • Referenzen und Cases-Studies
  • Eigenes Studio, Team und Ausrüstung
  • Aufsetzen der Streaming-Kanäle 
  • Inhouse-Filmaufbereitung und -Videoschnitt für unterstützende Inhalte
  • Erstellung Video-Content für Social Media
  • Medien-Trainings 
  • Umsetzung Branding / CD für Studioset 
  • Transparente Preisstruktur
  • Preis-/Leistungs-Verhältnis
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