IT-Lösungen betreffen längst nicht mehr nur einzelne Prozesse oder Abteilungen – sie beeinflussen heute die Geschäftstätigkeit der meisten privaten und öffentlich-rechtlichen Unternehmen massgeblich. Weil sie zudem in die System- und Prozesslandschaft der gesamten Kundenorganisation integriert werden müssen, spielen die Projektorganisation, das methodische Vorgehen sowie die Teamführung eine entscheidende Rolle.
Hochkomplexe Projekte
Solange sich Anforderungen, Leistungen und Abläufe präzise beschreiben liessen, funktionierten einfache, phasen- und plangetriebene Vorgehensmodelle. Im Zentrum standen dabei Sicherheit und Kontrolle durch Strukturierung sowie
detaillierte Festlegung und Planung der Lösung.
Für die hochkomplexen Projekte von heute reichen diese nicht mehr. Weil jeder Unternehmensbereich vom anderen abhängig ist, können die verschiedenen Arbeitsfelder wie Finanzen, Lager oder Auftragsabwicklung nicht mehr mit je einer Applikation abgedeckt werden. «Dadurch sind nicht nur wir als Anbieter gefordert, auch für die Kunden ist es fast unmöglich, die Anforderungen in der Anfangsphase eines Projekts vollständig, detailgetreu und unter Berücksichtigung aller Abhängigkeiten zu definieren», konstatiert Christophe Zuber, Leiter Projektmanagement Informatik KMU Markt Zürich bei OBT.


