Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) beschreibt die stetige, also kontinuierliche Verbesserung der Produkt-, Prozess- und Servicequalität in kleinen Schritten. Mit der folgenden Auslegung möchten wir erreichen, dass möglichst viele Arztpraxis-Mitarbeiter sich mit diesen beiden herausragenden Standardmethoden für Unternehmen auseinandersetzen und an ihrem Arbeitsort implementieren. Das bedeutet jedoch auch, dass die Praxismitarbeiter die Kultur und die Philosophie von KVP und PDCA (Plan-Do-Check-Act) verstehen. Mit den ersten Erkenntnissen und Erfahrungen gestalten die Mitarbeiter einen lebendigen Verbesserungsprozess in ihrem Unternehmen aktiv mit.
Erfolg ist keine Konstante, die bestehen bleibt, nachdem sie einmal erreicht wurde. Vielmehr benötigt es ständige Veränderungen, Anpassungen und Optimierungen, um langfristig erfolgreich zu sein. Leider halten sich viele lieber an die Redewendungen «Never change a running system» oder «If it ain’t broke, don’t fix it». Oder andersrum gesagt: Die Dinge werden einfach so belassen wie sie sind – solange es keine grossen Probleme gibt.
Kein KVP ohne PDCA
PDCA ist vielen auch unter den Begriffen Demingkreis oder Shewhart-Zyklus bekannt. Im Qualitätsmanagement stellt PDCA ein wichtiges Basiskonzept dar, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu gewährleisten. Dies gilt sowohl für die Entwicklung von Produkten, als auch für Analyse von Fehlerursachen und Prozessverbesserungen. PDCA ist eine Abkürzung und steht für Plan-Do-Check-Act. Übersetzt bedeutet dies Planen-Ausführen-Überprüfen-Anpassen. Mag etwas kompliziert klingen, doch lässt sich dieses Prinzip sehr einfach und überall, also in jeder Branche und jedem Unternehmensbereich einsetzen.
Der PDCA-Zyklus sorgt für einen fortlaufenden Prozess der Verbesserung und kann in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Er hilft dabei, Situationen zu analysieren, Potenziale zu erkennen und daraus Handlungen und Möglichkeiten der Optimierung abzuleiten.


