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Strategie & Management
Fallstudie: Mitarbeiterumfrage

Nur wer fragt, bekommt Antworten

Andreas D. Baumann (Autor)

01.02.10 - 16:30

«Wir wissen auch ohne Umfrage, dass unsere Belegschaft zufrieden ist!» Kann stimmen, muss aber nicht. Meistens verbirgt sich hinter dieser Aussage die Angst des Managements vor Transparenz. Eine Unternehmensführung, die auf vermuteter Mitarbeiterzufriedenheit basiert, kann gefährlich werden. Sie gleicht einem Blindflug im dichten Nebel des Betriebsklimas.

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Worauf es ankommt

Damit eine Mitarbeiterumfrage zu den gewünschten konstruktiven Ergebnissen führt, ist auf einige Punkte besonderen Wert zu legen:

  • Massgeschneiderte abteilungsspezifische Fragen
  • Vertraulichkeit der Aussagen wird zugesichert und strikte eingehalten
  • Anschliessende Ergebnispräsentation vor der Belegschaft
  • Rasche Umsetzung der erkannten Potenziale
  • Durchführung durch Externen, der als Vertrauensperson gilt
  • Fortschrittsnachweis bei Durchführung alle zwei Jahre

Eine Mitarbeiterumfrage entspannt das Klima zwischen Management und Belegschaft spürbar und fördert das gegenseitige Vertrauen. Zudem ist sie ein zentraler Bestandteil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Der dichte Nebel des Betriebsklimas lichtet sich zusehends, wodurch Management, Belegschaft, Kunden und Finanzen gleichermassen profitieren.

Porträt

Andreas D. Baumann (Autor)

Geschäftsführer Consultingworld AG

Andreas D. Baumann ist Geschäftsführer der auf Veränderungsprozesse spezialisierten Firma Consultingworld AG. Er berät (KMU-)Kunden seit Jahren im In- und Ausland zu den Themen Führungsinformation, Veränderungsmanagement, Strategie/Führung und Prozesse/Organisation. Internetbasierte Mitarbeiterumfragen und ein Coachingangebot für KMU-Führungskräfte runden seine Kompetenz ab. Er ist zudem Gastdozent an der FH, ZfU sowie N-P-M-Partner bei Hirsiger & Partner, Bern. Baumann veröffentlicht Fachbeiträge in diversen Schweizer Medien.