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Mensch & Arbeit
Strukturierte Personalentwicklung

Die Mitarbeiter als entscheidenden Wettbewerbsvorteil positionieren

Felix Rosenbaum (Autor), Werner Oertli (Autor)

01.05.11 - 10:45

In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt aus Sicht der Unternehmen zugespitzt. Auf der einen Seite ist es zunehmend schwieriger, gut ausgebildete Fachleute zu finden, anderseits fehlen talentierte Führungspersonen. Die demografische Entwicklung wird diesen Aspekt künftig zusätzlich verstärken. Das Gewinnen, Motivieren, Binden und Entwickeln guter Mitarbeitender entwickelt sich daher immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

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Jährliche Qualifikationen

Um sein subjektives Empfinden über seine Leistung abgleichen und sich gezielt entwickeln zu können, ist der Mitarbeiter auf ein Feedback in Bezug auf seine Leistung und das Anforderungsprofil in Form einer differenzierten Qualifikation angewiesen. Sinnvollerweise werden die erfassten Daten nicht nur auf Mitarbeiterebene besprochen, sondern mit softwaregestützten Hilfsmitteln zentral erfasst und ausgewertet. Der entscheidende Vorteil zentral erfasster und konsolidierter Daten liegt darin, dass die Entwicklung in einzelnen Bereichen und/oder der Firma als Ganzes überwacht, detailliert analysiert und effizient gesteuert werden kann. Nur wenige Firmen werten diese Daten jedoch konsequent aus und vergeben sich unter anderem folgenden Zusatznutzen und damit einen Wettbewerbsvorteil:

Stufe Personalmanagement

  • Zentrale Übersicht über erstellte sowie noch fehlender Qualifikationen
  • Identifikation von zentralem Ausbildungs- und Schulungsbedarf
  • Zusammenstellen von Teams: Ist die Heterogenität gegeben? Sind alle notwendigen Kompetenzen vertreten? Wo sind spezielle Kompetenzen verfügbar?
  • Reports: Relevante Informationen werden zu aussagekräftigen Reports konsolidiert, die den Vorgesetzten als Arbeitshilfe weitergegeben werden können.

Stufe Vorgesetzter

  • Entwicklungsstand des Teams
  • Fortschritte und Defizite bei der Personalentwicklung im Vergleich zum Vorjahr
  • Kompetenzen einzelner Mitarbeiter im Vergleich zum Team
  • Homogenität des Teams («Mix»)
  • Identifikation von Bereichen mit Handlungsbedarf

Porträt

Felix Rosenbaum (Autor)

Geschäftsführer

Felix Rosenbaum ist diplomierter Sozialpä-dagoge und Erwachsenenbildner. Nach erfolgreichen Tätigkeiten als Betriebsleiter und Geschäftsführer in Profit- und Non-Profit-Organisationen bildete er sich zum Organisationsentwickler, Supervisor und Coach weiter. Im Jahr 2002 wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete sein eigenes Unternehmen.

Werner Oertli (Autor)

Ing., Beratung und Integration dPE