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Nr. 3-2020 neu: 20.04.2020 (alt: 26.03.2020)

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Im Fokus
Markenführung

Holistic Branding, Part II – Teil 9: Die Markenwertschöpfung

Pascal D. Staub (Autor)

01.11.14 - 11:30

Die Serie «Holistic Branding» zeigt auf, wie sich aus der Kraft der Marke über eine ganzheitliche Markenführung nachhaltiger Erfolg entfalten lässt. Doch wie lässt sich dies nachvollziehen und belegen? Worin besteht die Wertschöpfung durch die Marke? Der Artikel zeigt auf, worin Gewinn und Mehrwert bestehen und wie dieses Potenzial genutzt werden kann.

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Seite 4

Price

  • Steuerung der Erwartungshaltung von den Konsumenten der Marke über die gezielte Gestaltung und Postitionierung der Preise
  • Die gesteigerte Preisbereitschaft von Markt und Konsument
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Wiederbeschaffung über Preisvorteile für Markenfans
  • Einsatz von Innovation und Differenzierung zur Reduktion der Preisvergleichbarkeit

Promotion

  • Eine strategisch konsequente Ausgestaltung der Markenwertschöpfungskette
  • Die erleichterte Wiedererkennung von Marke und Produkt durch Kontinuität im Auftritt
  • Gezielte Steuerung der Erwartungshaltung an Eigenschaften und Leistungen von Marke und Produkt
  • Einsatz relevanter Markenbotschafter mit hohem Identifikations- und Idol-Potenzial innerhalb der Zielgruppe(n)

People

  • Reduktion der Fluktuation (> Fluktuationsstatistik)
  • Reduktion Krankheitsausfälle (> Krankentage / Mitarbeiter / Jahr)
  • Erleichterte Ansprache qualifizierter Fachkräfte (> Rekrutierungsbilanz, Anz. Blindbewerbungen)
  • Steigerung der Leistungsbereitschaft, -fähigkeit und dadurch der Unternehmensperformance

Process

  • Verschlankung von Prozessen im Rahmen der Prüfung der Einflussfaktoren auf den Markenwert im Unternehmen
  • Steigerung der Kundenzufriedenheit durch optimierte Prozesse
  • Erhöhung von Kundenbindung und Loyalität
  • Erleichterung des Generierens von Leads für den Vertrieb (erleichterter Türöffner)

Physical Environment

  • Nutzung der Infrastruktur als eigentlichen Kommuni­kationskanal, Schaffung von realen Medienwerten
  • Schaffung authentisches Markenerlebnis durch entsprechende POS-Ausgestaltung und -Wirkung
  • Steigerung der Zufriedenheit und des Wohlgefühls bei den Kunden und dadurch Einsatz der Konsumenten als Markenbotschafter
  • Einsatz der Infrastruktur zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit über ideale Arbeitsumgebungen

Markenwertschöpfungskette

Die zweite Perspektive, die für Sie entscheidend ist, ist die über das in Ihrem Unternehmen verinnerlichte Markenbewusstsein definierte Ausgestaltung der gesamten Markenwertschöpfungskette. Diese umfasst den gesamten Zyklus des Dialogs und Kontakts Ihrer Marken­leistung (Dienstleistung, Produkt) mit dem Konsumenten. Beginnend mit der «Stunde null», also dem Zeitpunkt, zu welchem Ihr künftiger Konsument noch überhaupt kein Wissen über die Existenz und Art Ihrer Leistung besitzt, bis hin zum idealen Moment, wo sich Ihr Konsument zum überzeugten Fan entwickelt und Ihre Leistung aus dieser Überzeugung heraus weiterempfiehlt. Im Idealfall können Sie jede Phase dieser Wertschöpfungskette fast lückenlos über KPI’s messen, kontrollieren und steuern, welche Sie zuvor bereits im Rahmen der Monitor-Matrix festgelegt haben (vgl. hierzu KMU-Magazin 06 / 2014).

Porträt

Pascal D. Staub (Autor)

Präsident, Senior Partner

Der Unternehmer Pascal D. Staub ist Präsident der «Brand Focus Group»-Genossenschaft, einer interdisziplinären Experten-Community für markenfokussierte Unternehmensführung. Mit seinem Beratungsunternehmen PDS Management ist er Mitglied dieser Genossenschaft und konzipiert sowie begleitet als strategischer Markenberater die Entwicklung verschiedener KMU nach dem Prinzip von Holistic Branding. Weiter ist er Senior Partner bei der Itheca Group, einem auf wertorientierte Unternehmenstransformation fokussierten Beratungsunternehmen.