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Forschung & Entwicklung
Berufsbildung

Unternehmen wünschen sich engagierte Praktiker

Corinne Päper (Autor)

01.06.11 - 15:00

In zahlreichen Artikeln und Studien werden mehr Akademiker für die Schweiz gefordert. Doch offensichtlich entsprechen die öffentlichen Forderungen nach einer höheren Hochschulabsolventen-Quote nicht den Bedürfnissen der KMU. Eine Übersicht im Bildungsdschungel.

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International unterschätzt

«Anders – aber gleichwertig» – so soll das schweizerische Bildungssystem der Zukunft aussehen. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg, denn viele europäische Bildungssysteme fokussieren sich nach wie vor auf den universitären und damit rein theoretischen Bildungsweg, was oft zu einer Fehleinschätzung schweizerischer Abschlüsse führt. Dies zeigt sich auch darin, dass die Schweiz immer wieder für ihre «niedrige Hochschulabsolventen-Quote» kritisiert wird (OECD Studie 2009, Economic Survey of Switzerland 2009, Tertiary Education for the Knowledge Society).

Politisch wurde in der Schweiz erkannt, dass die Höhere Berufsbildung für den Standort Schweiz von grosser Bedeutung ist und dass das Bildungssystem als Ganzes als Erfolgsmodell bezeichnet werden kann. Die wichtigsten bildungspolitischen Ziele der Schweiz umfassen daher die richtige Verankerung der Höheren Berufsbildung in der Schweiz und im Ausland. Damit soll die Mobilität der Schweizer Absolventen im internationalen Umfeld gewährleistet und schweizerische Abschlüsse gegenüber ausländischen Abschlüssen vergleichbar gemacht werden. Ausserdem sind Bemühungen im Gang, in der Bildungspolitik finanzielle Weichen in der Höheren Berufsbildung zu stellen und damit finanzielle Nachteile (z. B. höhere Studiengebühren bei ausserkantonalem Studium an einer Höheren Fachschule) abzubauen.

Porträt

Corinne Päper (Autor)

Marketing- und Kommunikationsverantwortliche