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Verkauf

Social Selling statt Massenkommunikation

Roger L. Basler (Autor)

24.05.18 - 05:15

Telefon- und E-Mail-Marketing haben ihren Zenit überschritten. Online-Werbung wird zunehmend geblockt. Social Selling, die Verbindung von Social Media, Content und Beziehungspflege, ist eine zeitgemässe Alternative. Der Beitrag zeigt, was genau dahintersteckt.

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Automatisierungsoptionen

Mittelfristig werden Sie herauslesen können, welche Inhalte auf welchen Plattformen funktionieren und welche nicht. Ein weiterer Vorteil: Sie können diese Posts über mehrere Wochen im Voraus planen und bereits formulieren, sodass am Ende das Tool automatisch zum gewünschten Zeitpunkt den Beitrag postet. Aber Achtung: Das funktioniert nur mit Inhalten, welche keine zeitliche Relevanz haben. So müssen sich Ihre Mitarbeiter aber zumindest nicht täglich um das allgemeine Posten kümmern und können sich auf die direkte Kommunikation konzentrieren.

Wenn es dann darum geht, Anfragen oder Follow-ups zu automatisieren, hilft ein Dienst wie IFTTT. Mit diesem Dienst, er steht für «If This Then That» können Sie zum Beispiel Kontaktanfragen in ein Google-Spreadsheet eintragen lassen, Sie können aber auch Follow-ups in so genannten «Trello Cards» anlegen und damit Ihren Prozess vereinheitlichen und nachvollziehen. Vergessen Sie dabei aber nie, dass Social Selling vor allem dies sein sollte: sozial. Es sollte natürlich und konfliktfrei betrieben werden und Vertriebsmitarbeitern erlauben, sich wie «echte Menschen» zu benehmen. So können Käufer sich nicht nur mit den Mitarbeitern anfreunden, sondern mit der gesamten Unternehmung, deren Philosophie und am Ende mit deren Produkten. Fokussieren Sie sich lieber auf Klasse statt auf Masse, eine gute Vor-Recherche und Persona-Definition helfen hier sicher. Sie bevorzugen ausgewählte Kontakte statt Massenanfragen, die Qualität wird steigen, nicht nur im Inhalt, sondern auch in den Abschlussquoten.

Porträt

Roger L. Basler (Autor)

Berater, Unternehmer, Referent

Roger L. Basler ist Betriebsökonom FH. Er hat nach Jahren im Ausland im Rahmen von Private Equity seine eigenen Unternehmen gegründet. Er ist Gründer der Analytics Agentur und Mitgründer von Tesla Sharing Schweiz. Er ist unternehmerisch beteiligter Berater in den Bereichen Digitalisierung, digitale Geschäftsmodelle, E-Commerce und digitalem Marketing. Zu seinen Spezialgebieten gehört der Aufbau von Digitalen Geschäftsmodellen. Er doziert an diversen Instituten und hat zahlreiche Fachbücher und Artikel zu den oben genannten Themen veröffentlicht in Deutsch und Englisch.