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Fuhrpark: Transporter bis 7 Tonnen Gesamtgewicht

Immer umweltfreundlicher und kraftvoller unterwegs

Roland Hofer (Autor)

14.11.13 - 17:45

Wie würden sich Handwerker, Spediteure, Hauswartungen, der «Güggelimann» oder Postdienste tun, wenn es die leichten Nutzfahrzeuge nicht gäbe? Sie würden diese erfinden. Denn die schier unverwüstlichen Kasten- und Kombiwagen, die Pritschenfahrzeuge, «Sattelschlepperchen» und all jene mit einem Spezialaufbau für spezifische Aufgaben sind unverzichtbar.

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So funktioniert die SCR-Technologie:

Die SCR-Technologie (selektive, katalytische Reduktion) ist eine Nachbehandlung der Abgase für Dieselmotoren. Die Optimierung eines Dieselmotors durch die SCR-Technologie vermindert die Quantität der Feinpartikel erheblich, produziert aber enorme Mengen Stickstoffoxide. Das Reduktionsmittel AdBlue, das am Eingang des Katalysators eingespritzt wird, wandelt die Oxide in elementaren Stickstoff (Atmungsluft).

Dacia Dokker

Mit dem Dokker bringt Dacia die fünfte Modellreihe. Der kompakte Lieferwagen kann mit Kastenaufbau oder als verglaster Kombi bestellt werden. Der Dokker ist für unbeschwerte Einsätze bestens geeignet, denn er bietet für seine Klasse ein überdurchschnittliches Platzangebot. Das vom Dacia Lodgy abgeleitete Modell besitzt rechts eine Schiebetüre für die hinteren Passagiere – eine zweite kostet 700 Franken zusätzlich. Eine Zeitreise in die Vergangenheit bot das Testfahrzeug insofern, als keine Zentralverriegelung vorhanden war und die vorderen Seitenfenster von Hand auf- und zugekurbelt werden mussten. Dafür war er mit einer manuellen Klimaanlage (1200 CHF) sowie einem Media-Navgerät (700 CHF) mit Europa-Navigation bestückt. Der grosse, kubische Laderaum wird durch zwei asymmetrisch angeordnete Schlagtüren erschlossen. Fünf Personen finden im Dokker eine sichere Bleibe. Das Raumgefühl ist dank erhöhtem Dach gut. Im Preis von 12 312 CHF inbegriffen ist ein 1,6 Liter grosser Benzinmotor, der 82 PS mobilisiert. Damit lässt sich leben, denn wo gibt es so viel Auto zu diesem Preis. Es muss aber ordentlich Gas gegeben werden, was den Normverbrauch auf 7,5 l/100 km ansteigen lässt. Das manuell geschaltete Getriebe hat fünf Gänge, die sich mühelos wechseln lassen. Wer dem Dokker die Zügel locker hält, kommt im normalen Verkehr gut mit. Der lange Radstand sorgt für einen gehörigen Komfort. Ob zweiplätziger Kastenwagen für das Geschäft oder als Fünfplätzer – in jedem Fall bietet der Dokker viel Raum für Passagiere und Transportgut.

Porträt

Roland Hofer (Autor)

Journalist BR

Roland Hofer ist seit vielen Jahren ein auf die Automobilbranche spezialisierter Fachjournalist.